Andreas Berger
Listenplatz 23
Name: Berger Andreas
Alter: 32 Jahre
Wohnort / Ortsteil: Raubling / Pfraundorf
Familienstand / Kinder: ledig /keine
Beruf / aktueller Arbeitgeber: Installateur- und Heizungsbauermeister IB A. & Th. Berger GbR
Ehrenamtliche Tätigkeiten: Stellvertretender Kommandant Freiwillige Feuerwehr Pfraundorf
Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Raubling ist meine Heimat, mit der ich mich identifiziere / in der ich verwurzelt bin. Diese Möglichkeit zur Identifizierung mit einer Gemeinde möchte ich für die jetzige und nächsten Generationen auch ermöglichen. Durch den Familienbetrieb in 3. Generation, das Ehrenamt als stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pfraundorf und das Vereinsleben habe ich schon Einblicke und Erfahrungswerte in verschiedene Bereiche der Gemeindestruktur, die wertvoll und breitgefächert sind um gleich aktiv im Gemeinderat mitwirken zu können. Ich möchte aktiv Verantwortung übernehmen um unser aller Raubling attraktiv, zeitgemäß und vor
allem Bürgernah mitzugestalten und unsere Gemeinde zukunftssicher weiterzuentwickeln. Ich strebe ein offenes, ehrliches, humorvolles und parteiübergreifendes Miteinander zwischen allen Beteiligten an, denn dies ist für mich die Basis einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Mit frischen Impulsen, Dynamik und Herz würde ich die kommenden Aufgaben gerne für euch Raublinger angehen. Auch wenn ich aus Pfraundorf komme, liegt mir das gesamte Gemeindegebiet am Herzen, denn nur zusammen sind wir ein starkes Raubling.
Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Berufsbedingt liegt mir das Thema Energie sehr am Herzen und ist mein Kerngeschäft. Wir müssen bei gemeindlichen Bauprojekte vernünftige, effiziente und zukunftsorientierte Lösungen finden, die auch langfristig Kosten einsparen. Als aktives Mitglied der Feuerwehr und stellvertretender Kommandant ist für mich ein zentraler Punkt die Sicherheit für Mensch/Tier/Hab und Gut. Dies beinhaltet auch einen vernünftigen Umweltschutz und Hochwassersicherheit: Wir müssen sicherstellen, dass Raubling mit allen Gemeindegebieten besonders bei Starkregenereignissen bestmöglich geschützt ist. Dies haben wir in den letzten tragischen Ereignissen erlebt und solche Tragödien müssen wir gemeinsam entgegenwirken und gut vorbereitet sein um situationsorientiert handeln zu können. Nicht nur die Feuerwehr, sondern unsere gesamten Vereine, Hilfsorganisationen und Ehrenämter sind das Rückgrat unserer Gemeinde. Sie brauchen beste Unterstützung und keine bürokratischen Hürden. Vereine tragen eine Gemeinde, sie sind die stützenden Säulen. Das Vereinsleben macht das Leben lebenswerter. Durch dieses rücken die Bürger zusammen, man knüpft Kontakte, Grenzen werden durchbrochen, man erfährt Unterstützung, Freundschaften entwickeln sich, Jung und Alt lernen voneinander, alle Kulturkreise sind miteinander…
Dies gehört gepflegt und gewürdigt.
Welche drei Schwerpunkte möchten Sie in der kommenden Amtsperiode setzen?
Pragmatische Energie- und Baupolitik:
Da ich in 3. Generation im ansässigen Familienbetrieb stetig mit dieser Thematik konfrontiert bin, ist mir bewusst, hier herrscht Handlungsbedarf. Wir brauchen machbare Energiekonzepte für Raubling. Ich setze mich für sinnvolle und zukunftsorientierten Sanierungen und Neubauten ein, die ökologisch und ökonomisch Hand und Fuß haben.
Attraktives zukunftsorientiertes Wohnen & Handwerk & Leben:
Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, damit lokales Handwerk und Betriebe florieren können und Wohnraum auch für Einheimische bezahlbar bleibt. Kulturelle Angebote erweitern. Die jetzigen und nächsten Generationen sollen ein attraktives und zukunftssicheres Raubling vorgelebt bekommen. Ein Raubling in dem jeder gerne arbeitet und vor allem lebt.
Stärkung des Ehrenamts und der Vereine
Ich werde mich dafür einsetzen, dass unsere Vereine optimal ausgestattet sind und das Ehrenamt attraktiv bleibt, denn die Vereine tragen unsere Gemeinde.
Was möchten Sie für die Bürger konkret erreichen?
Energie- und Bauwesen
Konkret möchte ich, dass wir bei gemeindlichen Bauprojekten und Sanierungen nicht ideologisch, sondern technisch vernünftig und wirtschaftlich handeln. Als Fachmann will ich sicherstellen, dass die kommunale Wärmeplanung in Raubling so gestaltet wird, dass sie für die Hausbesitzer machbar und bezahlbar bleibt. Es ist nicht jedes Haus für eine Wärmepumpe geeignet. Genauso wenig ist jede Straße für Fernwärme geeignet. Ich möchte, dass die Gemeinde ein Vorbild ist: Wir sollten die Dächer der Gemeinde, ob Schule, Bauhof oder Feuerwehrhäuser, konsequent für Photovoltaik nutzen. Dies ist wirtschaftlich vernünftig. Wir produzieren unseren eigenen Strom und senken dadurch die Betriebskosten massiv und entlasten den Gemeindehaushalt. In den Gebäuden der Gemeinde sollen die Energiekosten zudem durch moderne Technik gesenkt werden.
Digitalisierung & Medienpräsenz
Raubling muss „smarter“ werden. Eine umfassende, umsetzbare und zukunftsorientierte Digitalisierungsstrategie gehört für die Gemeinde erarbeitet.
Diese soll nicht nur die Gemeindevorgänge beinhalten, sondern breitgefächert von modernen digitalen Kommunikationswegen oder auch die Kompetenzentwicklung und Finanzierbarkeit beinhalten. Es darf unter der Digitalisierung natürlich nicht der persönliche Kontakt und die aktive Hilfestellung bei den Personen, die die Digitalisierung nicht wünschen oder die Möglichkeit haben wegfallen. Man kann nie die persönliche und fachlich kompetente Beratung/Hilfe einer Plattform gleichstellen.
Zeitnahe und unbürokratische Verfahren
Ich möchte erreichen, dass Entscheidungen im Gemeinderat transparent und verständlich kommuniziert werden und vor allem umsetzbar sind.